Sonderforschungsbereich 1193: "Neurobiologie der Resilienz gegenüber stressinduzierter psychischer Dysfunktion: Mechanismen verstehen und Prävention fördern"

Der Sonderforschungsbereich (SFB) 1193 wurde zum 1. Juli 2016 unter Koordination der Universitätsmedizin Mainz eingerichtet. Der neue SFB 1193 wird mit insgesamt rund 12,1 Millionen Euro für eine erste Periode von vier Jahren gefördert. Die Federführung des SFB 1193 liegt bei Univ.-Prof. Dr. Beat Lutz, Direktor des Instituts für Physiologische Chemie, mit den Co-Sprechern Prof. Dr. Raffael Kalisch vom Neuroimaging-Center der Universitätsmedizin Mainz und Prof. Dr. Michèle Wessa vom Psychologischen Institut der JGU.

Im SFB 1193 soll erforscht werden, welche Vorgänge im Gehirn dazu befähigen, sich gegen die schädlichen Auswirkungen von Stress und belastenden Lebensereignissen zu schützen. Konkret wollen die beteiligten Wissenschaftler die Mechanismen der Resilienz – eine Art "seelische Widerstandskraft" – erforschen und verstehen. Der SFB 1193 versucht also im Gegensatz zur traditionellen Krankheitsforschung von den Gesunden, nicht von den Kranken, zu lernen. Dieser Paradigmenwechsel in der psychischen Gesundheitsforschung birgt Chancen für die Entwicklung von Präventionsstrategien und ist von zentraler Bedeutung für die perspektivische Ausrichtung des SFB 1193.
 

Folgende FTN-Mitglieder sind am SFB 1193 beteiligt:

  • Prof. Dr. Amparo Acker-Palmer
  • Prof. Dr. Benedikt Berninger
  • Prof. Dr. Sergiu Groppa
  • Prof. Dr. Raffael Kalisch
  • Prof. Dr. Klaus Lieb
  • Prof. Dr. Heiko Luhmann
  • Prof. Dr. Beat Lutz
  • Prof. Dr. Marianne Müller
  • Prof. Dr. Jochen Roeper
  • Prof. Soojin Ryu, Ph.D.
  • Prof. Dr. Mathias Schreckenberger
  • Prof. Dr. Susann Schweiger
  • Jun.-Prof. Dr. Albrecht Stroh
  • Prof. Dr. Oliver Tüscher
  • PD Dr. Johannes Vogt
  • Prof. Dr. Michéle Wessa
  • Prof. Dr. Ulrich Zechner (Nachfolge ab April: Dr. Jennifer Winter)